Fünf harte und intensive Wochen gingen für mich am letzten Donnerstag zu Ende. Fünf Wochen in denen ich psychisch und physisch viel lernen durfte und auch das eine oder andere Mal an meine Grenzen gekommen bin.

Wie es sich für eine Rekrutenschule gehört, bekamen auch wir Sportler nur sehr wenig Schlaf und waren sehr viel auf den Beinen. Auf dem Programm standen Zugschule, Sanitätsausbildung, Militärische Theorie, korrektes An- und Abmelden, Feuerausbildung und viele viele Liegestütze. An diesen Alltag musste ich mich zuerst einmal gewöhnen.

Neben der Militärischen Grund-Ausbildung hatten wir das Privileg, uns nach Magglingen zu verschieben um dort unser persönliches Training zu absolvieren. So wurden auch noch die letzte übriggebliebenen Energiereserven ausgepowert.

In diesen 5 Wochen durfte ich so viele tolle Sportler kennen lernen und mit ihnen diese Zeit durchstehen. Es hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Gruppenzusammenhalt und die Kameradschaft sein können.

Im April 2019 geht es weiter mit dem zweiten Teil der Rekrutenschule, diesmal werden wir 13 Wochen in Magglingen stationiert sein. Ich bin sehr dankbar ein Teil der Spitzensportförderung der Armee zu sein und davon zu profitieren.