Vergangenes Wochenende fanden die Schweizermeisterschaften auf dem gefrorenen See in St.Moritz statt.

Durch diverse Abmeldungen wegen Krankheit oder Verletzungen war das Teilnehmerfeld leider sehr gering. Nichts desto trotz konnte ich es kaum erwarten mich bei dieser atemberaubenden Kulisse inmitten der Bündner Berge mit der nationalen Spitze zu messen. Jedes Jahr ist es für mich etwas ganz Spezielles in der Schweiz auf einer Eisbahn unter freiem Himmel laufen zu dürfen. Noch spezieller macht es meine Familie die jedes Jahr wieder als die lauteste und ambitionierteste Fanmeile gilt und mir enorm viel Kraft gibt.

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Mit gedämpftem Selbstvertrauen aber top motiviert reiste ich an die ersten zwei U23-Weltcups der Saison. Und siehe da, bereits beim ersten Rennen in Norwegen über 3’000 Meter wurde ich gute 4te.

Es hat unglaublich viel Spass gemacht wieder einmal am Start eines internationalen Rennens zu stehen, auch wenn mir bewusst war nicht in der Form meines Lebens zu sein.

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Die ganzen Sommermonate werden ich vom Gedanken angetrieben, diese Wintersaison stärker zu starten als je zuvor. Ich will immer mehr, immer besser und immer schneller. Ab und an übersehe ich dadurch leider auch ein Stoppschild…

Die ersten 3-4 Wochen auf dem Eis fühlte ich mich sehr wohl, physisch und psychisch sehr stark. Kaum konnte ich es erwarten endlich an die Startlinie zu stehen und zu zeigen was ich draufhabe
Kurz vor meinem ersten Testrennen in Inzell dann aber der Einbruch. Ich habe mir eine Grippe eingefangen welche mich für über eine Woche ans Bett fesselte.

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Es hat einfach nur unglaublich Spass gemacht in Mitten der Berge auf dem St. Moritzersee Eis zulaufen.

An zwei Wettkampftagen fanden wir kalte Temperaturen kombiniert mit wolkenlosem Sonnenschein vor. Ohne Druck und einfach mit dem Ziel das Wochenende zu geniessen bin ich an den Start gegangen. Der Favoritenrolle konnte ich gerecht werden und durfte vier Mal (1000m, 1500m, 3000m und Allround) die Goldmedaille entgegennehmen.

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Mit grossen Ambitionen bin ich letzten Mittwoch nach Polen gereist, wo am Wochenende der erste U23 Weltcup der Saison statt fand.

Das Resultat fiel aber leider sehr enttäuschend aus. Mir ist es nicht gelungen meine gute Form aufs Eis zu bringen und zu zeigen wie hart ich dafür gearbeitet habe.

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Viele Testrennen, erste internationale Wettkämpfe und einige Marathons standen in den letzten Wochen auf dem Programm.

Mit dem Team reiste ich bereits Ende September für 10 Tage nach Inzell um den ersten wichtigen Trainingsblock zu absolvieren. Bei den Testrennen konnte ich bereits mit persönlichen Bestzeiten meine gute Form bestätigen. Nach diesem doch sehr harten Trainingslager gönnte ich mir einige Tage Zuhause in der Schweiz, um die Batterien wieder voll aufzuladen. Ich geniesse es immer sehr nach Hause zurückzukehren, es gibt mir unheimlich viel Kraft.

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