Mit einem Schweizer Team von vier Athleten und unserem Trainer Kalon Dobbin reisten wir nach Polen zum Weltcup 5 und 6. Nach einer mehrwöchigen Wettkampf Pause ging es endlich auch wieder auf internationaler Ebene weiter.

Swiss Ice Skating hat für das erste Wochenende ein Frauen Team selektioniert. Auf die Teamverfolgung freute ich mich besonders.  Und das auch zurecht. Über die 6 Runden zeigten Vera, Kaitlyn und ich eine beeindruckende Leistung und klassierten uns auf dem 6. Rang. Noch nie zuvor hat sich eine Schweizer Frau im Weltcup besser klassiert. Wir haben damit gezeigt, dass in Zukunft sehr wohl mit der kleinen Schweiz zu rechnen ist.

Bei meiner zweiten Disziplin, dem Massenstart, war an den beiden Wochenenden etwas der Wurm drin. Am ersten Wochenende hatte ich im Halbfinale mit der starken Konkurrenz sehr zu kämpfen. In der letzten Runde machte ich eine taktische Fehlentscheidung und wurde direkt mit dem 10 Rang dafür bestraft. Nur die ersten 8 Läuferinnen qualifizieren sich für den Final.
Am zweiten Wochenende verpasste ich den Finaleinzug leider erneut. Diesmal fehlte mir beim Punktesprint genau eine lächerliche Hundertstelsekunde. Aber auch das gehört zum Sport dazu.

Nach diesen lernreichen Lektionen bin ich nun mehr als bereit für die Weltmeisterschaften in knapp zwei Wochen. 

Nach einem intensiven Trainingsblock geht es nächste Woche endlich wieder richtig los. Mit meiner internationalen Trainingsgruppe rund um unseren Coach Kalon Dobbin konnte ich mich in Inzell optimal vorbereiten.

Als erstes geht es für für zwei Wochen nach Polen. In Tomaszów Mazowiecki finden Weltcup 5&6 statt. Swiss Ice Skating hat mich für die Teamverfolgung und den Massenstart selektioniert.

Als grosses Saisonhighlight finden dieses Jahr die Weltmeisterschaften in den Niederlanden stattfinden. Zum jetzigen Zeitpunkt stehe ich im Weltcupklassement im Massenstart auf dem 10 Rang. Die ersten 24 Läuferinnen qualifizieren sich automatisch für die Weltmeisterschaften Anfang März.

Meine nächsten Wettkämpfe im Überblick:
– 10. bis 12. Februar Weltcup 5 (Tomaszów Mazowiecki, Polen)
– 17. bis 19. Februar Weltcup 6 (Tomaszów Mazowiecki, Polen)
– 2. bis 5. März Einzelstrecken Weltmeisterschaften (Heerenveen, Niederlande)

Mehr Infos unter: https://isu.org/speed-skating

Livestreams: https://www.youtube.com/@SkatingISU

Live Resultate: https://live.isuresults.eu/home

Nach zwei Jahren Corona bedingte Abwesenheit fanden dieses Jahr endlich wieder Schweizermeisterschaften statt. Da wir in der Schweiz keine geeignete Wettkampfstätte vorfinden, fanden die Meisterschaften im deutschen Inzell statt.

An den Start ging ich über die Strecken 1500m und 3000m und konnte gleich beide Disziplinen für mich entscheiden. Sehr bedauernswert war allerdings das sehr kleine Teilnehmerfeld. Ich wünsche mir sehr in Zukunft mehr Schweizerinnen und Schweizer an unseren Meisterschaften anzutreffen. Hoffentlich auch bald wieder in der Schweiz. Bis dahin freue ich mich sehr über zwei weitere Schweizer Meistertitel.

«Wenn’s läuft, dann läufts.» Mit einem solchen Saisonauftakt hätte ich definitiv nicht gerechnet. In drei von vier Weltcup Rennen klassifizierte ich mich in den Top 10.

Die vergangenen Wochen waren für mich sehr aufregend. Mit dem Schweizer Nationalteam reiste ich von Weltcup zu Weltcup. Wir starteten die Reise in Norwegen, über Holland bis nach Kanada. Auf dem Eis fühlte ich mich sehr wohl, was sich auch bei den Resultaten widerspiegelte.

Diese Saison konzentriere ich mich auf den Massenstart und die Teamverfolgung. Nach meinem Karriere Bestresultat in Norwegen beim ersten Weltcup folgte eine Woche später in Holland gar ein 7ter Rang im Massenstart. Für mich ein absolutes Highlight, das Feld in einem vollen Stadion anzuführen. Die Eisschnelllauf Verrückten Holländer machen eine einzigartige Stimmung.

In Kanada fanden die nächsten zwei Weltcups statt. Endlich war es Zeit für die erste Teamverfolgung dieser Saison. Mit meinen zwei Teamkolleginnen Kaitlyn und Nadja fuhren wir auf den soliden 8. Rang. Mit 2.05.92 Minuten liefen wir die zweitbeste Zeit eines Schweizer Teams jemals. Auch im Massenstart ging es für mich erfolgreich weiter. Im ersten Weltcup mit einem 10.Rang und im Zweiten mit dem 13. Rang durfte ich mehr als zufrieden sein.

Nun freue ich mich auf eine ruhige und erholsame Zeit Zuhause bevor es nach Weihnachten mit der zweiten Saisonhälfte weiter geht.

Was für ein Saisonauftakt. Im ersten Weltcup Rennen der Saison konnte ich den sensationellen 10. Rang herausfahren. 

In Stavanger, Norwegen fand dieses Wochenende der erste Weltcup der Saison statt. Bei der Weltcup Qualifikation vor zwei Wochen konnte ich mich fürs Schweizer Team im Massenstart und in der Teamverfolgung qualifizieren. Leider fehlten in Norwegen zwei Läuferinnen, weshalb wir nicht mit dem Team an den Start gehen konnten. Es ist mir doch extrem schwer gefallen, den Teamwettbewerb nur von der Seitenlinie zu verfolgen. Normalerweise ist unser Schweizer Team mittendrin.

Nichtsdestotrotz konnte ich mich so voll und ganz auf den Massenstart konzentrieren. Ungeduldig wartete ich die ersten zwei Wettkampftage ab, bis Sonntag endlich der Massenstart auf dem Programm stand. Bereits im Halbfinale fühlte ich mich sehr wohl und konnte das Rennen entscheidend beeinflussen. Das erste Mal überhaupt ist es mir gelungen, mich für das Finale der Top 16 zu qualifiziert. Im Finale hatte ich nichts mehr zu verlieren. Beim ersten Punktesprint lancierte ich eine Attacke und konnte die ersten 3 Punkte für mich entscheiden. Diese 3 Punkte verhalfen mir schlussendlich zum hervorragenden 10 Platz.

Das wichtigste dieses Wochenende war für mich allerdings, dass ich wieder richtig Spass am Wettkampf hatte. Ich bin einfach überglücklich und erleichtert mit diesem Weltcupauftakt.

Nächstes Wochenende steht schon der nächste Weltcup in Holland auf dem Programm.

Anfang September fanden die Inline Skating Europameisterschaften in Italien statt. Meine letzte Teilnahme bei einer Meisterschaft auf Rollen liegt bereits 8 Jahre zurück. Umso schöner war es für mich, endlich wieder an der Startline zu stehen in der Sportart in welcher für mich alles begonnen hat.

Dieses Sommertraining war anders als die letzten Jahre. Nach der bitteren Enttäuschungspille der letzten Saison suchte ich mir neue Ziele. Als aller erstes wieder Spass am Leistungssport zu finden. Mit dem Inline Skaten habe ich als kleines Mädchen mit 6 Jahren begonnen und meine ersten Schritte Richtung Leistungssport gemacht. Mich erfühlte es mit Freude diesen Sommer wieder mehr dieser Sportart zu widmen und damit gleichzeitig wichtige Erfahrungen für den Winter zu sammeln.

Mit meinem Team rund um unseren Trainer Kalon Dobbin haben wir uns in der Arena in Geisingen (D) auf die Europameisterschaften in Italien vorbereitet. Die Resultate an diesen Europameisterschaften waren für mich zweitrangig. Ich war stolz am Start zu stehen und mit den Besten in der Sportart mithalten zu können, wie ich es mir als kleines Mädchen erträumt hatte.

Beim letzten Rennen, dem Marathon, gelang mir mein bestes Resultat mit einem 13. Rang von über 70 Starterinnen. Mir haben diese Rennen enorm Spass gemacht und ich konnte sehr viele wertvolle Erfahrungen mitnehmen.

Nun bin ich bereits wieder in Inzell auf dem Eis und befinde mich in den letzten Vorbereitungen auf die bevorstehende Eissaison. Am letzten Wochenende im Oktober finden hier die nationalen Qualifikationsrennen für die Weltcup Rennen statt. Ich bin bereit anzugreifen!